In den letzten Jahren sind, aus welchen Gründen auch immer, im Zusammenhang mit Sonne, Solarien und UV-Licht etliche Vorurteile entstanden.

So wird immer wieder behauptet, die in einem Solarium erzeugte Strahlung sei gefährlicher als die der normalen Sonne. Ein Unding, wie z.B. Dr. Gerd Kindl und Prof. Dr. Wolfgang Raab in ihrem Buch "Licht und Haut" feststellen.
Für die beiden Experten sind die modernen Solarien, die sowohl UV-A als auch UV-B enthalten, sogar gesünder als die normale Sonne. Man wird schneller braun, und die Gefahr eines Sonnenbrandes besteht nur bei übertriebener Anwendung.

Ein weiteres Vorurteil:
UV-Bestrahlung würde Hautkrebs auslösen. Hier widerspricht Prof. Dr. Schröpl, einer der führenden Hautärzte Deutschlands in einem Interview:
"Seit rund 20 Jahren werden Patienten mit Hautkrankheiten mit hohen UV-Dosen bestrahlt. Bis heute sind dabei keine Melanome aufgetreten."

Quelle: G. Kindl, W. Raab, Licht und Haut, Govi-Verlag

Kein zusätzliches Krebsrisiko für Solariennutzer!
Es gibt keine Verbindung zwischen Solarien-Nutzung und schwarzem Hautkrebs.
Das ist das Ergebnis einer grossen Europäischen Studie, durchgeführt vom
Luxembourg Health Institute in Luxemburg und jetzt präsentiert auf der
XVIII International Pigment Cell Conference in den Niederlanden.

Die Studie vergleicht jeweils eine Gruppe von mehr als 600 Krebskranken mit
einer ebenso grossen Gruppe gesunder Europäer verschiedener Länder und
untersucht, ob es zwischen diesen Gruppen einen Unterschied im Gebrauch
von Sonnenbänken gibt.

Ergebnis:
Selbst bei Intensiv- und bei Dauernutzern von Sonnenbänken konnte kein
Zusammenhang mit dem Auftreten von Melanomen festgestellt werden.
"Unsere Studie konnte nicht die Möglichkeit nachweisen, dass die Benutzung
von Sonnenbänken das Melanom-Risiko erhöht", so das Fazit der Studie.

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